Hans Günther Bastian
Warum brauchen unsere Kinder Musik?
Die Botschaft ist einfach und dennoch im Bewußtsein (zu) vieler nicht selbstverständlich: Jeder Mensch ist musikalisch, ob er das weiß und sein will oder nicht! In jedem Kind musiziert es von Geburt an, jeder Mensch ist für die Musik geboren. Wir beobachten die Freude aller Kinder an Musik, das Mitdirigieren bei den ersten klingenden Takten, die Lust am Lallgesang, der Drang nach Bewegung zur Musik, die spontane Reaktion in Mimik und Gestik, die Freude am (Wiegen)Lied der Mutter, das erste Ordnen von Tönen auf der Klaviertastatur, die frühe Rhythmusimprovisation auf Mutters Kochtöpfen, das faszinierte Zuhören, wenn die Ente in "Peter und der Wolf" sich auf das Wasser rettet usw. Die Pränatale Psychologie weiß von eindrucksvollen Wirkungen der Musik bereits auf die Entwicklung des Fötus zu berichten, denn das Ohr ist schon nach wenigen Wochen das erste erwachsen ausgebildete Organ menschlichen Lebens.
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Peter Schipek
Musizieren lernen: Wie beeinflusst Musik das Gehirn?
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was in Ihrem Gehirn geschieht, wenn Sie Musik hören? Wie beeinflusst Musik das frühkindliche Lernverhalten und welche Rolle können wir der musikalischen Schulung von Kindern beimessen? Sicher werden Sie selbst schon einige solcher spannenden Fragen zum Thema "Wie beeinflusst die Musik unser Gehirn" gehört haben. Doch leider bekommt man viel zu selten kompetente Antworten angeboten.
Deshalb habe ich mich entschlossen einen Interview-Partner zu finden, der mir diese Fragen beantworten kann. Doch bevor ich mit dem eigentlichen Interview beginne, will ich Prof. Dr. Wilfried Gruhn kurz vorstellen.
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Spiegel-Gespräch mit Oliver Sacks
Schimpansen tanzen nicht
Der New Yorker Neurologe und Autor Oliver Sacks, 74, über Musik als Heilmittel, akustische Halluzinationen und die Gefahr allgegenwärtiger Beschallung.
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